Panorama, Pegida und Politik

Ungewöhnlich an unserer Arbeit ist für manche der Spagat zwischen konkreter Flüchtlingsarbeit und Politik. Auf der einen Seite schleppen wir Sofas, organisieren unsere Sprachkurse und Kiezspaziergänge oder buchen Flüge für die Flucht – auf der anderen Seite geben wir Impulse in die Politik der Länder und des Bundes und versuchen, die Sensibilität für die übermäßig hohe Hürde der Verpflichtungserklärungen zu verstärken.

Und während wir bei der konkreten Arbeit vor Ort nur freundliche Nachbarn, enthusiastische Ehrenamtliche und auch schon viele monatliche Pat/innen erleben, weht uns im Politischen neben viel Verständnis mitunter auch der Hass der Kreise um Pegida & Co entgegen. So geschehen beim gestrigen Fernsehbeitrag von PANORAMA im Ersten, der unsere Arbeit in den politischen Kontext rückte und mit einem wohlwollenden NRW-Innenminister und einem wortkarg flüchtenden Berliner Innensenator (siehe Bild) flankierte.

Im Vorfeld hatte die Redaktion um Edith Beßling und Johannes Jolmes schon einen Text auf tagesschau.de und welt.de veröffentlicht –  und eine Flut von ablehnenden, teils diffamierenden Kommentaren losgetreten, gegen die sich die paar Stimmen der Vernunft nur mühsam stemmten.

Wir selbst haben das alles stirnrunzelnd mitgelesen, uns nichts zu Herzen genommen und beschlossen, dass es für Sie und uns nur eine Antwort auf diese hermetische Hass-Sicht auf unser Thema gibt: Nämlich engagierte Arbeit für die richtige Sache. Oder – wenn konkrete Mitarbeit für Sie nicht in Frage kommt – die finanzielle Unterstützung unserer Arbeit durch eine Patenschaft ab 10,- €/Monat.

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