Infos für Verpflichtungsgeber/innen

Können Sie sich vorstellen, unter dem “finanziellen Schutzschirm” unseres Vereins eine Verpflichtungserklärung abzugeben? Wir suchen, sofern genügend Patenschaften (monatliche Spender) vorhanden sind, stets auch Verpflichtungsgeber/innen, die fünf Jahre lang mit ihrem Namen für den Zuzug Angehöriger bürgen und ihre „Bonität“ von monatlich mehr als 2.220 € netto* gegenüber der Ausländerbehörde dokumentieren können. Wir als Verein leisten intensive Unterstützung, beraten und begleiten gern – und übernehmen bei den Flüchtlingen alle Kosten, die sonst die oder der Verpflichtungsgeber/in tragen müsste. Könnte die Unterschrift unter eine Verpflichtungserklärung für Sie in Frage kommen? Dann freuen wir uns über Kontaktaufnahmen aus ganz Deutschland!

* Stichwort BONITÄT: Die Ausländerbehörde erwartet von eine/r Verpflichtungsgeber/in ein monatliches Nettoeinkommen von 2.160 € bei unverheirateten Kinderlosen. Verheiratete benötigen 800 € mehr, je minderjährigem Kind weitere 560 €. Unternehmen müssen über die Dauer von drei Jahren einen Gewinn nach Steuern von jährlich 50.000 € nachweisen, um als juristische Person unterschreiben zu können. Für ein KIND kann man ab 1.760 € netto/Monat unterschreiben.

6 Kommentare zu “Infos für Verpflichtungsgeber/innen”

    Claudia Erken

    Wenn ein kinderloses Ehepaar, von denen ein Part mehr als die geforderten 2160 Euro verdient und der andere aber einen befristeten Arbeitsvertrag hat, kann man dann wenigstens für ein Kind unterschreiben?

    Antworten

      Martin Keune

      Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Zunächst erstmal nicht – andererseits gibt es immer etwas Verhandlungsspielraum. Und die ABH ist verständig, wenn es sich um eine Branche handelt, bei der befristete Verträge ohnehin üblich sind. Müssten wir uns ansehen! Herzlich, Martin Keune


    Angelika Gaufer

    Wenn ich Verpflichtungsgeber werde – wozu verpflichte ich mich mit meinem Privatvermögen im Ernstfall (falls die Mittel des Vereins ausfallen sollten zum Beispiel)? Vielen Dank vorab für Ihre Antwort.

    Antworten

      Martin Keune

      Liebe Frau Gaufer,
      im Ernstfall verpflichten Sie sich, für die Dauer von 5 Jahren alle Kosten zu übernehmen, die die Hereingeholten von Sozialamt oder Jobcenter bekämen – mit Ausnahme von Kosten für Krankheit und Pflege; die trägt das Land. Im Wesentlichen sind das der Lebensunterhalt nach Hartz IV (max 404€/Monat) und die Warmmiete nach Sozialamt-Tabelle (ebenfalls meist max 400€/Monat). Wenn Sie mit uns eine VE abgeben, tragen wir als Verein alle Kosten, solange es uns gibt. Rücklagen und laufende Spendeneinnahmen sprechen dafür, dass dies über die ganze Dauer Ihrer VE der Fall wäre. Herzlichen Gruß, Martin Keune


    nikolaus bröker

    Hallo.
    ….würde gern eine verpflichtungserklährung eingehen,verdien aber nicht genug….mit meiner freundin zusammen aber schon.
    währe eine verpflichtungserkl. auf 2 personen übertragbar?
    freu mich über eine antwort…und vie,viel erfolg für euch,nikolaus bröker.

    Antworten

      Martin Keune

      Lieber Nikolaus, leider nein – zu zweit unterschreiben können nur Eheleute oder eingetragene Partnerschaften. Aber im Grunde ist das ja genau die Idee unserer Arbeit: Wer unterschreiben kann, unterschreibt – und wer nicht kann, hilft mit einer monatlichen Patenschaft ab 10€ ! Lieben Gruß Martin


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