5. Dezember 2019

ADVENT heißt Ankunft und oft auch Warten …

… so wie auf die Ankunft von Nadeem. Aber nun ist er da und wir freuen uns riesig für ihn und seine Familie. Seine Frau und Kinder sind vor fast genau drei Jahren mit Hilfe der Flüchtlingspaten nach Berlin gekommen. Sie haben sich hier sehr schnell eingefunden, sich in Schule und Berufsleben integriert, wer aber… weiter lesen »

29. Mai 2015

„Warum können die Angehörigen nicht einfach selbst als Flüchtlinge einreisen?“

Das Flüchtlingskontingent der Bundesregierung ist ausgeschöpft; und der reguläre Familiennachzug ist beschränkt auf unmittelbare Angehörige, d.h. Ehegatten und minderjährige Kinder. Sonstige Familienmitglieder (Eltern, Großeltern, Geschwister etc.) können aus den Kriegsgebieten und Anrainerstaaten nur nach Maßgabe der Landesaufnahme-Programme nachkommen; Voraussetzung ist, dass Inländer deren Lebensunterhalt übernehmen (Verpflichtungserklärung nach §§ 23, 68 AufenthG). Mit solchen Verpflichtungserklärungen sorgen… weiter lesen »

„Leute verpflichten sich, für die Angehörigen von Flüchtlingen aufzukommen; wozu braucht es dann noch Pat/innen?“

Das Aufenthaltsgesetz lässt den Familiennachzug für Syrer zu, wenn ein Verpflichtungsgeber deren Lebensunterhalt trägt, d.h. der öffentlichen Hand keine Kosten entstehen (Ausnahme: Kranken- und Pflegekosten). Die Verpflichtungserklärung ist unwiderruflich und gilt nach Auffassung des Bundesinnenministeriums und des Berliner Innensenators für die gesamte Zeit des Aufenthaltes in Deutschland. Das daraus resultierende finanzielle Risiko für die Verpflichtungsgeber… weiter lesen »

„Seid Ihr auch über Berlin und Brandenburg hinaus tätig?“

Derzeit können wir den Familiennachzug und die Integration in den Wohnungs- und Arbeitsmarkt nur für Berlin und Brandenburg organisieren. In Fällen aus anderen Bundesländern können wir nicht helfen! Wir möchten aber alle ermutigen, vergleichbare Initiativen wie unsere zu gründen und tragen sehr gerne zum Erfahrungsaustausch bei.