29. Mai 2017

„Wie werden die Angehörigen ausgesucht, die der Verein unterstützt?“

Die von uns unterstützten Familienangehörigen müssen formal unter die Landesaufnahmeprogramme von Berlin und Brandenburg fallen, d.h. der syrische „Einladende“ muss bereits seit einem Jahr in Berlin oder Brandenburg polizeilich gemeldet sein. In anderen Bundesländern arbeiten wir leider nicht. In unserer Arbeit beschränken wir uns auf Menschen, die sich aktuell in Syrien aufhalten und nicht in… weiter lesen »

30. Juni 2015

„Endet die Verpflichtungserklärung mit der Asylanerkennung?“

Nein! Das haben der Gesetzgeber und das Bundesverwaltungsgericht nunmehr so entschieden. Die Fortgeltung der Verpflichtungserklärungen betrifft sowohl jene, die vor dem 6. August 2016 – dem Inkrafttreten des neuen Integrationsgesetzes – abgegeben wurden (unter 1.) als auch solche Verpflichtungserklärungen, die seither unterzeichnet werden (unter 2.). Nur im Ausnahmefall kann einem Jobcenter oder anderen Behörden entgegen… weiter lesen »

29. Mai 2015

„Wie kann ich Euch unterstützen?“

Hier in Berlin und Brandenburg benötigen wir für organisatorisch-buchhalterische Aufgaben noch ehrenamtliche Unterstützung, ferner günstigen Wohnraum für die von uns betreuten Familien. Was konkret fehlt, sieht man immer auf unserer Seite HELFEN! Allerdings wollen wir kein großer, komplexer Verein werden, sondern zunächst vor allem viele regelmäßige Zahlungen einsammeln, um den vorgestellten Angehörigen eine langjährige, sichere… weiter lesen »

„Warum ist Eure Initiative auf Syrer beschränkt?“

Nur für syrische Familienangehörige – z.B. Geschwister, Eltern und erwachsene Kinder von hier lebenden Syrern – haben die Bundesländer Aufnahmeprogramme aus humanitären Gründen aufgelegt (§ 23 Abs. 1 Aufenthaltsgesetz). Deshalb besteht nur für diese Personen die Möglichkeit, mit Hilfe von Verpflichtungserklärungen (= Bürgschaften, die den Lebensunterhalt gegenüber der öffentlichen Hand gewährleisten) Syrer auf sicherem Wege… weiter lesen »

„Warum können die Angehörigen nicht einfach selbst als Flüchtlinge einreisen?“

Das Flüchtlingskontingent der Bundesregierung ist ausgeschöpft; und der reguläre Familiennachzug ist beschränkt auf unmittelbare Angehörige, d.h. Ehegatten und minderjährige Kinder. Sonstige Familienmitglieder (Eltern, Großeltern, Geschwister etc.) können aus den Kriegsgebieten und Anrainerstaaten nur nach Maßgabe der Landesaufnahme-Programme nachkommen; Voraussetzung ist, dass Inländer deren Lebensunterhalt übernehmen (Verpflichtungserklärung nach §§ 23, 68 AufenthG). Mit solchen Verpflichtungserklärungen sorgen… weiter lesen »

„Kann ich auch selbst Verpflichtungsgeber/in werden?“

Bei einem Monats-Nettoeinkommen oberhalb von 2.160,- € kann jede/r Bundesbürger/in eine (auf fünf Jahre befristete, aber unwiderrufliche) Verpflichtungserklärung für eine/n syrischen Angehörige/n abgeben. Sie haften dann für den Lebensunterhalt und die Unterkunft des syrischen Flüchtlings (ausgenommen Kranken- und Pflegekosten) und sollten deshalb möglichst – z.B. mit Freunden und Bekannten – das finanzielle Risiko einer Inanspruchnahme… weiter lesen »

„Leute verpflichten sich, für die Angehörigen von Flüchtlingen aufzukommen; wozu braucht es dann noch Pat/innen?“

Das Aufenthaltsgesetz lässt den Familiennachzug für Syrer zu, wenn ein Verpflichtungsgeber deren Lebensunterhalt trägt, d.h. der öffentlichen Hand keine Kosten entstehen (Ausnahme: Kranken- und Pflegekosten). Die Verpflichtungserklärung ist unwiderruflich und gilt nach Auffassung des Bundesinnenministeriums und des Berliner Innensenators für die gesamte Zeit des Aufenthaltes in Deutschland. Das daraus resultierende finanzielle Risiko für die Verpflichtungsgeber… weiter lesen »

„Seid Ihr auch über Berlin und Brandenburg hinaus tätig?“

Derzeit können wir den Familiennachzug und die Integration in den Wohnungs- und Arbeitsmarkt nur für Berlin und Brandenburg organisieren. In Fällen aus anderen Bundesländern können wir nicht helfen! Wir möchten aber alle ermutigen, vergleichbare Initiativen wie unsere zu gründen und tragen sehr gerne zum Erfahrungsaustausch bei.

Kopiert unsere Vereinsidee!

Damit auch weiterhin jeder gespendete Euro den von uns betreuten Flüchtlingen zugute kommt, wollen und müssen wir ein kleiner Verein ohne aufwändige Verwaltungsstrukturen bleiben. Die Abgabe von Verpflichtungserklärungen und die Betreuung syrischer Flüchtlinge müssen wir auf den Großraum Berlin beschränken. Umso wichtiger ist es, dass sich unsere einfache Idee auch in anderen Städten durchsetzt! Was… weiter lesen »